interaktive & geobasierte Hörspiele und radiofeatures

DIE IDEE

Ein Hörspiel oder Radio-Feature als Game? Augmented Reality zum Hören? Genau das ist H-EAR.

Erstmals wird der Hörer selbst zum Akteur der Geschichte. Die zu entwickelnde App ermöglicht ihm, in die Rolle verschiedener Figuren zu schlüpfen, mit ihnen durch die Stadt zu streifen und an spannenden Wendepunkten sogar den Verlauf der Geschichte zu verändern.

In der Gamesbranche werden ähnliche Konzepte des Interactive Storytelling bereits sehr erfolgreich umgesetzt, in der Radio-Branche stellt dies ein echtes Experiment dar.

82 Prozent der 10-18-Jährigen spielen Smartphone Games, aber nur etwa 10 Prozent hören regelmäßig Hörspiele. Das wollen wir mit unseren Hörgames ändern! Aber sie sollen so einfach zu bedienen sein, dass auch unsere Omas sie spielen können.“

H-EAR ist aber nicht nur ein interaktives Hörerlebnis, sondern auch ein geobasiertes Abenteuer. Spannende Hinweise und rätselhafte Anrufe locken den Hörer zu den Schauplätzen der Geschichte. Sein Blick auf die Stadt, auf die vielleicht vertraute Umgebung, verändert sich durch das Gehörte.

H-EAR ist Augmented Reality für’s Ohr.

„Wir setzen auf die stärkste Form von Augmented Reality – Die Imagination des Hörers.“

HINTERGRUND

Die Idee für ein interaktives, geobasiertes Hörgame entstand als Mirjam Wlodawer an der Deutschen Journalistenschule eine Masterarbeit über interaktive Hörspiele schrieb. Weil die bestehenden Projekte das Erzählpotential des Smartphones noch nicht ausschöpften, entwickelte sie ein eigendes Konzept und präsentierte die Idee im Februar 2016 auf den #PULShackdays (BR). Gemeinsam mit anderen Teilnehmern des Hackathons wurde innerhalb von 24 Stunden ein erster Prototyp entwickelt.

Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) förderte das Projekt von November 2016 bis März 2017 mit einer „Innovationsförderung für Studierende und Start-Ups“.

Am MIZ arbeitete Mirjam Wlodawer gemeinsam mit der Radioautorin Carina Pesch und dem Programmierer Tobias Wehrum an der Entwicklung der technischen Plattform und einer ersten Geschichte.

Im November 2016 zeichnete die Bundesregierung das Projektteam als „Kultur- und Kreativpiloten“ aus.

Im Januar 2017 stieg Carina Pesch aus dem Projekt aus. Nach dem Ausstieg musste die Förderung des MIZ-Babelsberg im März 2017 aus rechtlichen Gründen eingestellt werden.

Das Projekt pausiert seitdem, soll aber in naher Zukunft neu aufgesetzt werden.

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